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Magazin über Designer-Möbel

Einrichten-Design.de

  • Original oder Fälschung? Die Wagenfeld Tischleuchte

    WG24 Ambiente header

     

    Hinters Licht geführt: Im Internet kursieren zahlreiche Plagiate des berühmten Bauhaus-Klassikers. Wir zeigen euch, wie man eine echte Wagenfeld Tischleuchte von einer gefälschten unterscheiden kann.

    Um es gleich vorwegzunehmen: Zur Herstellung der Reeditionen der Wagenfeld-Lampe ist weltweit ausschließlich Tecnolumen® von Professor Wilhelm Wagenfeld lizenziert worden. Alle anderen Tischleuchten mit ähnlicher Erscheinung sind Fälschungen. Die einzige Originalversion dieser Bauhaus-Lampe wird von Tecnolomen in Bremen hergestellt. Wir danken Tecnolumen für die Bereitstellung der Fotos.

     

    Original oder Fälschung? Daran erkennt ihr das Original

    1. Oberfläche: Die Oberfläche der Original-Wagenfeld-Leuchte ist wie ursprünglich vernickelt (nicht verchromt) und bekommt mit der Zeit eine leicht gelbliche Patina.
    2. Fuß: Der transparente Fuß besteht aus Klarglas. In der Mitte des Fußes ist die Glasplatte kreisrund ausgefräst und der Aufbau mit zwei Schrauben befestigt. Beim Plagiat dagegen ist der Fuß aus dünnem Glas. Im Vergleich zum Original ist die Glasplatte der Fälschung kleiner im Durchmesser und der Aufbau mit nur einem Klebepunkt gehalten. Da der Klebepunkt nicht immer korrekt gesetzt wird, ist die Fälschung oftmals ein klein wenig schräg.
    3. Textilkabel: Die elektrische Zuleitung des Originals ist aus einem umsponnenen 
schwarzen Textilkabel. Das Kabel verlässt das Gehäuse seitlich durch eine schwarze Gummimuffe. Bei der Fälschung fehlt die Gummimuffe komplett und das Austrittsloch für das Stromanschlusskabel ist grob ausgesägt. Und ein weiteres Erkennungsmerkmal: Die Fälschung besitzt einen Flachstecker, das Original einen Schukostecker.
    4. Glasrohr/Metallrohr: Bei der Original Bauhaus-Leuchte wird das Kabel im Glasrohr durch ein vernickeltes Metallrohr geführt. Beim Plagiat hält die einfache Gewindestange ein Metallgehäuse.
    5. Zugschnur: Der Zugschalter weist die charakteristische Tülle auf und hat am unteren Ende eine kleine vernickelte Kugel, die ein Kräuseln des Bandes verhindert. Die Befestigung der Zugschnur beim Plagiat ist scheinbar aufgeschweißt, die Schnur im Verhältnis recht kurz und die Kugel sehr leicht.
    6. Schirm: Der Schirm des Originals ist aus mundgeblasenem Opalglas und wird mit Hilfe von drei Rändelschrauben fixiert. Sowohl Original als auch Fälschung können einen zweischichtigen Glasbau vorweisen.
    7. Kennzeichnung: Sämtliche Wagenfeld Leuchten sind nummeriert und tragen den TECNOLUMEN / BAUHAUS Stempel unter der Fußplatte. Alle Bauteile und die Leuchte selbst sind vom VDE typgeprüft. Dies wird auch durch entsprechende VDE-Schildchen und Aufkleber an jeder Leuchte dokumentiert.

     

    Kennzeichnung mit Nummerierung und VDE-Zeichen Kennzeichnung mit Nummerierung und VDE-Zeichen
    Zugschnur mit vernickelter Kugel Zugschnur mit vernickelter Kugel
    Metallrohr und Glasrohr Metallrohr und Glasrohr
    Textilkabel mit Gummimuffe Textilkabel mit Gummimuffe
    Einlass für die Zugschnur Einlass für die Zugschnur

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Kleiner Tipp: Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, bestellt ihr die Leuchte einfach bei uns! 

  • Es herbstet sehr…

     

    Bekanntermaßen sind Meteorologen ja immer einen Ticken zeitiger dran: Am 1. September war der meteorologische Herbstanfang, der kalendarische Herbstanfang ist erst am 23. September. Die meisten verspüren beim Gedanken an kühlere Temperaturen, morgendliche Dunkelheit und jeder Menge Regen nicht gerade Freude, in diesem Jahr dürfte dies jedoch aufgrund der sommerlichen Rekordhitze und permanenten Trockenheit anders sein. Wir möchten auch gleich die Gunst der Stunde nutzen, um euch einrichtungstechnisch auf den Herbst einzustimmen.

    Kerzenhalter

    Draußen ist es zappenduster? Hervorragend! Dann ist es genau die richtige Zeit für Binge Watching – und Kerzen. Für Natur- und Tierliebhaber sind die Kerzenhalter von Dottir das Nonplusultra. Fuchs, Reh und Wald sind so zauberhaft gestaltet, dass man sie sofort ins Herz schließen muss.

     

    Wer auf der Suche nach Glanzstücken ist, sollte unbedingt einen Blick – beziehungsweise Klick – auf die Kerzenhalter von Bloomingville riskieren. Der satte Goldton verleiht jedem Raum im Nu Eleganz. Die Devise des Kubus Kerzenständers von By Lassen? "Vier gewinnt"! Praktisch: Mit ein wenig Grün außenrum hat man zur Weihnachtszeit auch gleich einen Adventskranz. Das passende (optische) Gegenstück: die Kubus Bowl Dekoschale.

     

    Mushroom von House Doctor ist hingegen ein ganz helles (Pilz-)Köpfchen. Die Kombination aus grünem Glas und dem messingfarbenen Metallaufsatz wirkt schön herbstlich. Wer es noch farbenprächtiger mag, für den sind die Story Windlichter von Tivoli by Normann Copenhagen ideal. Schwarzseher? Philippi hat ein schwarzes "Lichtermeer" zu bieten mit fünf unterschiedlich großen Glaszylindern. Und ohne die hell erleuchteten Lichthäuser von Räder wäre die Welt ein klein wenig trister. Bei diesen kann man zwischen verschiedenen „Häusern“ wählen: vom Grachtenhaus bis zur Kirche.

     

    Aus gutem Holz

    Im Herbst darf es gerne etwas holzig zugehen. Und – yippie – es ist auch die Zeit, wenn der Schwedenhofen das erste Mal vor sich hinlodert. Aber ohne Holz keine Flamme. Keine Angst, mit dem Holzhütte Kaminholzstapler von Designimdorf hat man immer genügend Holz vor der Hütte. Walnüsse sind gesund, senken das Cholesterin und sollen sogar schlank machen. Und wie so oft ist auch in Sachen Nüsse Frische gefragt: Frisch geknackte Nüsse schmecken einfach am besten. Der Side by Side Nussknacker wartet mit zwei Fächern auf: In einem Fach werden die Nüsse geknackt, im anderen Fach aufbewahrt. Perfekt für Haselnüsse ist der Booom Nussknacker von Skeppshult. Booom wird übrigens in Schweden hergestellt.

     

    OhLàLà! Drei Eichenbretter werden dank innenliegender Magnete im Handumdrehen zur dekorativen Obstschale. Hinter dem gleichwohl originellen wie funktionalen Entwurf steht der Designer Martin Gschwendtner. Käsekreationen lassen sich besonders gut auf der Side by Side Etagere präsentieren. Optisches i-Tüpfelchen ist der kleine Ledergriff auf der Oberseite. Gut Schmausen lässt es sich indessen auf dem Dackel-Servierbrett. Nicht zum Schmausen geeignet dafür zum Aufbewahren von Visitenkarten und Notizzetteln: Die Zettelherberge sorgt ruckzuck für Ordnung – noch dazu für eine besonders schöne. Und die Berge? Sind echt! Diese zeigen das Matterhorn, den Großglockner sowie den Wendelstein – den Hausberg der Side by Side-Werkstatt im Voralpenland. Da kein Berg wie der andere ist, kann man diese in der Nut individuell positionieren sowie verschieben. So hat man jeden Tag ein anderes Bergpanorama.

     

    Und auch die Vitaminzufuhr sollte man im Herbst nicht gänzlich aus den Augen verlieren: Kresse ist ein echter Alleskönner und – Achtung: das gesündeste Lebensmittel der Welt! Brunnenkresse enthält neben Eisen noch Magnesium, Vitamin A, C und K, Kalzium, Kalium, Antioxidantien etc. Soviel Power hätte man dem unscheinbaren Kraut gar nicht zugetraut.

    Flauschgesellen

    Hay-Colour-Plaid-FamilyWas im Herbst nicht fehlen darf? Decken! Vor allem Frauen beherrschen die Technik des Darin-Einwickelns perfekt. Das deutsche Designlabel Pad hat hier allerhand zu bieten: von Boho-Chic- über Comic- bis zu Katzendecken. Pad lässt seine Textilträume fair produzieren, überwiegend in Europa bei kleinen Handwerksbetrieben. Bis der jeweilige Stoff gefärbt und gewebt ist, können schon mal einige Wochen vergehen. Die Zuhause Decke von Räder kann man hingegen drehen und wenden wie man will. Knallig- geometrisch geht es bei der Colour Plaid Decke von Hay zu, mustergültig bei der Plus 9 Wolldecke.

     

    Und jetzt: Versuch’s mal mit Gemütlichkeit! Bei unseren Vorschlägen dürfte das kein Problem sein :)

  • Klein, aber Design-fein: einrichten-design stattet Tiny House aus

    Tiny House Henry

    Schon Peter Lustig hat uns bereits in den Achtzigerjahren gezeigt: Das Leben in einem wenige Quadratmeter großen Bauwagen kann richtig gemütlich sein. Mit der Zeit kamen noch ausufernde Mietpreise, der berufliche Zwang zur Mobilität und zur Krönung des Ganzen noch Marie Kondo dazu: Die Lust am reduzierten Wohnen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Aushängeschild dieser Bewegung: die sogenannten Tiny Houses, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Auch wir sind Fans der kompakten Minihäuser und unsere Begeisterung war sogar so groß, dass wir gleich Nägel mit Köpfen gemacht und selbst ein Tiny House mit Produkten aus unserem Onlineshop ausgestattet haben. Und dieses Raumwunder beweist: Platz für richtig schickes Design ist auch in der kleinsten Hütte.

     

    Ein rundum gemütlicher Typ: Henry

    Dürfen wir vorstellen? Das ist Henry, ein bis in den letzten Winkel durchdachtes und mit viel Liebe für Details eingerichtetes Tiny House. Henry ist ein durch und durch autarker und gleichwohl gemütlicher Typ, welcher mit allen Design-Wassern gewaschen ist. Die hochwertigen Materialien – sowohl beim Haus als auch bei der Ausstattung – sind ein Garant für eine lange Lebensdauer und was lange seinen Dienst tut, muss nicht ständig ersetzt werden, was wiederum wertvolle Ressourcen spart. Das nennt man Nachhaltigkeit! Und dass „Henry“ „Reiche Heimat“ bedeutet und ein Geborgenheitsgeber, Energiespender, Ästhetikbewusster und Traumerfüller ist, dem können wir hundertprozentig zustimmen.

    Tiny House Henry

    Henry kennenlernen

    Hausbesuch gewünscht? Henry ist noch bis 20. Oktober 2019 auf der Gartenschau im baden-württembergischen Remstal zu bewundern. Interessierte können ihn mittwochs, samstags und sonntags sowie an Feiertagen einen Besuch abstatten. Zu weit weg? Wie gut, dass man Henry auch virtuell auf die Pelle rücken kann. Die Artikel aus unserem Shop sind mit orangenen Kreisen markiert. Einfach draufklicken und schon erscheint der jeweilige Produktname samt Hersteller. Am liebsten gleich kaufen? Dann auf „Artikel online kaufen“ klicken.

     

    Multitalente: Möbel und Wohnaccessoires

    In einem Tiny House ist es von zentraler Bedeutung, dass sich ein Möbelstück auf vielfache Weise nutzen lässt. Denn wenn dieses gleich mehrere Funktionen auf einmal erfüllt, benötigt man insgesamt weniger Möbel. Einige Möbel, die in Henry einen Platz gefunden haben, möchten wir euch hier vorstellen:

    String-Regal: Das Regal lässt sich wie in einem Baukasten individuell zusammenstellen. Im Tiny House gab’s zum Beispiel einen Klapptisch mit dazu, der sich bei Bedarf ausklappen und wieder zuklappen lässt.

     

    String Wand weiß

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Das V-Bett von Tojo ist ein Einzel- und Doppelbett zugleich. Das Bett lässt sich wie eine Ziehharmonika von schlanken 90 cm auf stattliche 180 cm ausziehen. Und auch das Tojo-Bett übt sich im Verzicht: Es hat weder Schrauben noch Beschläge, weder Lack noch Lasur.

     

    Auf guten Kaffee braucht man auch im kleinsten Haus nicht zu verzichten: Bei Collar von Stelton ist echte Handarbeit gefragt, sprich man mahlt seine Bohnen selbst. So spart man sich den Frühsport. Der Collar Espressozubereiter sorgt indessen für den morgendlichen Koffein-Shot.

     

     

    Der Kompagnon Servierwagen von Ethnicraft ist mit einer Mobilitätsgarantie ausgestattet. Dank Rollen lässt sich dieser leicht von A nach B transportieren, zum Beispiel von der Küche ans Bett. Das massive Eichenholz stammt aus umweltschonendem Anbau. Sogar ans stille Örtchen ist gedacht: Roll-Mag von Capventure ist Toilettenpapier- und Zeitschriftenhalter in einem.

    Ethnicraft-Kompagnon

     

    Capventure-Roll-Mag

     

     

     

     

     

     

    Henry-Fakten

    - Größe: 33 Quadratmeter
    - Gewicht: 14 Tonnen
    - Fahrgestell mit Zulassung auf 80 km/h
    - Strom: Photovoltaik-Inselanlage
    - Wärme: Solar-Holz-Zentralheizung
    - Bio-Toilette (kommt ohne Wasser aus)
    - Massivholzbauweise aus 8 cm Fichtenholz
    - Dämmung: 8–13 cm Schafwolldämmung
    - innen: Lehmputz

    Henry hautnah erleben

    Schon gewusst? Henry ist ein mobiler Showroom und man kann sogar darin Probe wohnen. Wenn die Gartenschau ihre Pforten schließt, zieht Henry in den Umkreis von Würzburg. Ab November 2019 ist eine Buchung im Raum Würzburg möglich. Infos unter sabrinalohmann.com. Sabrina Lohmann war die treibende Kraft hinter Henry und sowohl für das Konzept als auch für die Inneneinrichtung zuständig. Chapeau!

  • Bauhaus 100: einrichten design auf großer Tour

     

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    Die Nacht war kurz, um einiges kürzer als sonst. Am 31. März machte sich ein vollbesetzter Bus in aller Herrgottsfrühe Richtung Dessau auf. Was die zeitlichen Gegebenheiten ein klein wenig erschwerte, war die Tatsache, dass just an diesem Wochenende die Zeit umgestellt wurde und zwar zum Nachteil für alle Vielschläfer. Aber echte Designfans sind harte Gesellen und so begaben wir uns – zugegebenermaßen mal mit mehr, mal mit weniger großen Augenringen – auf die 4,5-stündige Busfahrt mit dem Ziel: Dessau. Aber es hat sich gelohnt!

    Das Bauhausgebäude: Es lebe das Understatement

    Und dann standen wir endlich davor: dem Gebäude, das Design- und Architekturgeschichte geschrieben und Gebäude-0-P1060497-compressorden Weg in die Moderne geebnet hat. Eine rote, zweiflügelige Eingangstür sowie eine meterhohe Glasfassade nahmen uns in Empfang. Es ist immer anders, wenn man plötzlich leibhaftig vor etwas steht, das man bislang nur aus dem Fernsehen oder von Bildern her kannte. Das von Walter Gropius entworfene Schulgebäude wurde 1926 eröffnet. Nur das Modernste vom Modernen kam zum Einsatz: von Stahlbeton über kubische Formen bis Glas. Obwohl wir quasi „vom Fach“ sind, waren wir überrascht, wie farbenfroh die Bauhausarchitektur bisweilen war. Gerade in den Treppenhäusern herrschte eine regelrechte Farbenpracht, die Geländer waren zum Beispiel knallrot lackiert und an der Wand fanden sich gelbe Streifen. Die Farben sollten jedoch nicht nur das Auge erfreuen, sie dienten auch als Orientierungshilfe in den verschiedenen Stockwerken.

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    Warum die Heizkörper so hoch hängen? Normalerweise befanden sich auf dieser Wandhöhe repräsentative Kunstwerke. Und da das Bauhaus keine Lust auf solche Statussymbole hatte, hing man stattdessen einfach schnöde Heizkörper hin. Auf diese Idee muss man erstmal kommen! Das Technische sollte nicht mehr verschämt versteckt werden, sondern ins Sichtfeld rücken. Und es funktioniert ja auch: Man schaut hin, auch wenn man zugegeben muss, dass man es ein wenig befremdlich findet. Oder die martialisch anmutenden Kettenzüge samt ausladendem Drehrad, mit welchem sich die Fenster im Treppenhaus öffnen ließen – Maschinenästhetik par excellence.

    Lichtgestalt: Marianne Brandt

    Marianne Brandt, Schöpferin der weltberühmten Teekanne, war im Bauhaus für einen Teil der Heizung und Leuchte von Marianne BrandtIMG_5307Flurbeleuchtung zuständig. Die Kugelleuchten sehen zwar relativ normal aus, haben es aber buchstäblich in sich. Zum Wechseln der Leuchtmittel ließ sich die Fassung ganz einfach nach oben ziehen. Das war möglich, weil sich im Inneren der Glaskugel eine Metallkette befand, die sonst – auch im angeschalteten Zustand – unsichtbar war. Ein wahrer Geniestreich

    Gute Nacht! Begabte Studenten durften auch auf ein Zimmer hoffen. Diese waren für damalige Verhältnisse recht luxuriös ausgestattet. Es gab Einbauschränke, einen Schreibtisch und ein Bett. Sogar Frischluftfanatiker kamen auf ihre Kosten: Es gab einen Minibalkon.

     

    Das Direktorenzimmer

    Im Direktorenzimmer lernten wir, dass auch die Art der Lehrer-Schüler-Beziehung innovativ war. Statt wie sonst vor einem einschüchternden Pult saß der Schüler seitlich zum Arbeitstisch auf einem komfortablen Sessel, was eine neue Art der Kommunikation ermöglichte. Imposant war für damalige Verhältnisse höchstens das Nichtvorhandensein von Statussymbolen. Alles war schlicht und funktional gehalten. Gut, der Geruch, der in der Luft lag, war es leider nicht. Es roch ziemlich muffig, geradeso, als hätte man seit dem Ende der Bauhaus-Ära nicht mehr gelüftet. Es lag am Bodenbelag, einer Art Linoleum, der auch nach 100 Jahren noch das nasale Empfinden störte. Das muss man erstmal schaffen!

    Die Meisterhäuser: weiße Kuben

    Die Meisterhäuser wurden ebenfalls von Walter Gropius entworfen. In diesen wohnten und arbeiteten die „Meister“ der Bauhausschule, wie zum Beispiel die berühmten Maler Wassily Kandinsky oder Paul Klee. Leider waren einige von Baugerüsten verhüllt, die Renovierungsarbeiten waren noch in vollem Gange. Doch in ein paar konnten wir dennoch Meisterhäuser 0IMG_5316reingehen. Die Quadratmeterzahl sah man den Häusern gar nicht an, diese waren sehr verwinkelt. Die Doppelhäuser stehen inmitten eines kleinen Kieferwäldchens an der Ebertallee. Steht man davor, hat man einen gewissen „Aha“-Effekt. Solche Häuser stehen mittlerweile in der ganzen Welt. Eigentlich sollten die Häuser nach dem Baukastenprinzip entstehen mit vorgefertigten Teilen. Klappte damals aber nur teilweise.

    Meisterhäuser (3)

    Meisterhäuser (5) Meisterhäuser

     

     

     

     

    Nach der Besichtigung der weiß getünchten Meisterhäuser ging’s erstmal in den Museumsshop, um ein Arsenal an Buttons, Plakaten und sonstigen Bauhaus-Souvenirs zu kaufen. Und danach ging’s erstmal ans Eingemachte, sprich, ans Essen.

    Törten-Siedlung

    Frisch gestärkt, nach einem kurzen Abstecher beim Arbeitsamt, machten wir uns auf den Weg zur Törten-Siedlung. Die Wohnhäuser sollten relativ autark sein. Deshalb gab es zu jedem Haus einen Garten, wo sich wunderbar Gemüse anbauen ließ und für ein paar Hühner war auch noch Platz. Für heutige Maßstäbe waren die Häuser klein, klitzeklein. Zur Auswahl standen drei Haustypen: das kleinste kam auf 57 Quadratmeter, das größte auf 74 und das mittlere auf 70 Quadratmeter.

    Laubengang1Innerhalb der Siedlung kreuzten wir noch ein Laubenganghaus, das mit seiner Backsteinoptik an englische oder französische Häuser erinnerte. Die Wohnungen waren mit einem Laubengang miteinander verbunden. Generell war die Törten-Siedlung der Versuch, zwei Bevölkerungsschichten miteinander zu vermischen: Kleinbürger in (...) Einfamilienhäuser(n) mit Kleingarten“ und „Proletarier in dreigeschossigen Laubenganghäusern“.

     

    Vollgefüttert mit allerhand Informationen, ging’s wieder in den Bus. Unser Kopf war zwar vollgefüttert, der Magen aber umso leerer, deshalb machten wir erst einmal einen Zwischenstopp in einer Gastwirtschaft. Um halb 11 am Abend waren wir wieder in Würzburg. Wir hatten einen Tag voller interessanter Eindrücke hinter uns und haben das Gefühl, das Thema Bauhaus jetzt ein wenig besser zu verstehen und sehen Designklassiker wie die Teekanne von Marianne Brandt, die B9 Satztische von Marcel Breuer und den Wassily Chair in einem anderen Licht.

    Sind wir nicht alle ein wenig Bauhaus?

    In unserem Shop gibt’s die volle Ladung Bauhaus. Und auch das Gebäude, in dem sich einrichten design befindet, ist ein Paradebeispiel für die Bauhausarchitektur.

    Vom 29. April bis zum 30. September feiern wir 100 Jahre Bauhaus mit einer Sonderausstellung in unserem Showroom (Edith-Stein-Straße 3 in Würzburg). Wir sehen uns!

  • Spanisches Design by Sancal

     

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    Zweifelsohne, in Designkreisen haben seit Jahren die skandinavischen Länder das Sagen. Und das Design ist ja auch vortrefflich: zeitlos, minimalistisch und gemütlich zugleich. Doch ab und an lohnt es sich, den Blick über den Tellerrand schweifen zu lassen und so zur Erkenntnis zu gelangen, dass auch andere Länder schöne Kreationen hervorzubringen vermögen, wie zum Beispiel Sancal. Seit über 40 Jahren hat sich Sancal auf die Produktion von Möbeln spezialisiert, die so wunderbar exzentrisch sind und aus dem gewohnten Rahmen fallen.

    Das i-Tüpfelchen: Der spanische Hersteller produziert in einer eigenen Fabrik im Südosten des Landes – in der Weinregion Yecla – und ist seit seiner Gründung im Jahr 1973 ein Familienbetrieb.

    Hält sich bedeckt: Lindo, Born Free und Tápame

    Die Designerin Egle Zvirblyte stammt zwar nicht aus Spanien, sondern aus Litauen, ihren verrückt-kreativen Entwürfen tut das aber keinen Abbruch. Die Dame mit dem für deutsche Verhältnisse unaussprechlichen Nachnamen beweist einen ausgesprochenen Sinn für Humor. Wer kann schon von sich behaupten, eine Decke im Portfolio zu haben, deren Protagonistin eine Banane ist? So geschehen bei der Tápame Mucho Decke. Lieber ein wildes Kätzchen zum Kuscheln? Die Lindo Gatito Decke ist stets zu Diensten. Roooooaaar! Und wer drüber nachdenken möchte, was er auf der Born Free Decke sieht, kann jetzt wild drauflosspekulieren.

     

    Gut zu Fuß: Vesper und Pion

    Wer ständig mit der Angst lebt, dass sein Esstisch nicht über die nötige Standfestigkeit verfügt und umzufallen droht, liegt mit Vesper goldrichtig. Der Vesper Tisch kommt auf ein Gewicht von fast 60 Kilogramm. Auch wenn es den Eindruck erweckt, als bestünde dessen Fuß aus einem überdimensionierten Kieselstein, wird schnell eines Besseren belehrt. Der Tischfuß wird aus Stoneacryl gefertigt. Der Name „Vesper“ kommt übrigens nicht von ungefähr und bezieht sich tatsächlich auf das deutsche Wort ‚Vesper‘. Kein Wunder, steht hinter dem Design doch der deutsche Stardesigner Sebastian Herkner.

    Pion verfügt über eine Art Pylon, Pion Petra sogar über zwei Pylone. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Die Tischplatte besteht aus edelstem Marmor. An so einem Esstisch lässt es sich herrlich dekadent speisen!

    Geradlinig

    Im Sancal-Portfolio findet sich nicht nur allerhand Verrücktes, sondern auch wunderbar Geradliniges. Auf dem linken Bild versammeln sich gleich mehrere tolle Möbel auf einmal: die Menu Sitzbank mit Knopfoptik und der Nudo Esstisch. Wenn Geradlinigkeit ein Synonym braucht, dann wäre dies: REW. Was der seltsame Name bedeutet? „REW“ ist das Akronym für ‚Rest, Eat, Work‘, also ‚Ruhen, Essen, Arbeiten‘. Die Elephant Sitzbank ist hingegen mehr als die Summe ihrer Teile. Dank Tischaufsatz hat man außerdem immer die nötige Grundlage für Cocktail, Zeitschrift und Notebook parat.

    Eyecatcher deluxe

    Was sollen wir sagen? Tortuga, Magnum und Tonella sind echte Design-Kracher. Zur Magnum Serie gehören gleich mehrere Sitzmöbel. Der Magnum Sessel sitzt – oder besser: thront – auf einem Gestell. Und damit nicht genug: Er dreht sich auf Wunsch um die eigene Achse. Tortuga kommt im flotten Mehrfarb-Look daher und bietet zudem Rückendeckung. Wie man den Style- und Bequemlichkeitsfaktor noch erhöht? Mit dem passenden Hocker! Der Tonella Sessel ist eine Hommage an die Gründerzeit, genauer gesagt, an die Zeit, in der Sancal gegründet wurde. Das filigrane Metallgestell in Kombination mit dem abgesteppten Polster ist einfach ein Blickfang.

     

    Das war natürlich noch längst nicht alles: Sancal hat noch viele weitere ausgeflippte Kreationen zu bieten.

  • Da ist Musik drin!

    aFunk Bluetooth Speaker Lautsprecher Kreafunk

     

    Ohne musikalische Untermalung ist das Leben nur halb so schön. Wie gut, dass wir im Shop einige Gerätschaften haben, die das Musikerherz höherschlagen lassen. Und das Beste: Diese eignen sich für jeden Musikgeschmack: von Jazz über Hip Hop bis Heavy Metal.

    Scandi-Chic aus Dänemark: Kreafunk

    Der Klang ist das eine, aber was ist, wenn das Gerät so unansehlich ist, dass man es am liebsten im Schrank verstecken möchte? Kreafunk hat sich dieser Sache mit professionellen Designverständnis angenommen (was anderes würde man von einem skandinavischen Label auch nicht erwarten).

    Augen- und Ohrenschmaus: aGLOWKreafunk-aGlow-Lautsprecher-5-compressor

    Outdoorleuchte, Lautsprecher, Powerbank, Wecker: aGLOW von Kreafunk ist ein echter Tausendsassa.

    Praktisch: Dank Lederriemen lässt sich aGLOW auch leicht von A nach B transportieren, zum Beispiel vom Wohnzimmer auf die Terrasse. Nicht zu vergessen: die Optik! Die Kombination aus Weiß und Roségold ist einfach nur schön.

    360-Grad-Sound: aFUNK

    Der aFUNK Bluetooth-Lautsprecher von Kreafunk ist für alle Smartphone-Playlisten-Enthusiasten das Nonplusultra. Funktioniert kabellos über eine Bluetooth-Verbindung, die maximale Reichweite beträgt zehn Meter. Dank True Wireless Stereo (TWS) lassen sich problemlos zwei aFUNK-Lautsprecher miteinander verbinden und die Lieblingsmusik ertönt in Stereo.

    Auf einer Wellenlänge: tRADIO

    tRADIO ist das erste Radio, das Kreafunk auf den Markt gebracht hat. Das Aussehen: Retro, die Technik: 2019 – Bluetooth 4.0, Akkutechnologie, bis zu 10 Stunden Wiedergabezeit, intelligente native LCD-Display. Und anhänglich ist tRADIO dank Trageriemen obendrein.

     

    Kontaktfreudig: wiCHARGE

    Smartphones sind eine tolle Erfindung, wenn nur die Sache mit dem ständigen Aufladen nicht wäre. wiCHARGE ist für alle Lademuffel genau das richtige Gerät, denn es arbeitet kontaktbasiert, sprich das Smartphone wird einfach aufgelegt, um an den nötigen Saft zu gelangen. wiCHARGE ist in Schwarz und in Grau erhältlich.

     

    Candy Colours

    Genau wie aGLOW verfügt auch Joyo Candy von Vivida über zahlreiche positiven Eigenschaften.Joyo Candy Tischleuchte/Bluetooth Lautsprecher Vivida Joyo ist nämlich Tischleuchte, Lautsprecher und Ladestation in einem. Und auch einen gewissen Ordnungssinn legt Joyo an den Tag: Im Fuß lassen sich kleine Habseligkeiten, wie zum Beispiel Schlüssel, Schmuck oder Kleingeld aufbewahren. Der Name Candy kommt auch nicht von ungefähr: Die Bonbon-Farben sind einfach zum Anbeißen!

    Es lebe Vinyl!

    Dass MP3s ungemein sind, steht außer Frage. Doch eines fehlt: das Haptische. Sicherlich einer der Gründe, dass Schallplatten seit einigen Jahren eine Renaissance erleben: Viele Plattencover sind einfach zu schön. Warum diese nicht gleich als eine Art Wandbild präsentieren? Klein & More hat die Lösung: Vinylrahmen. Gibt‘ in Weiß und in Schwarz.

    Für die Kleinenradio_music_box-compressor

    Auch die Kleinsten haben ein Recht auf ein bisschen Sound. Die Radio music box von Anne-Claire Petit ist ein gehäkeltes Radio – im Inneren befindet sich eine Spieluhr, die „Guten Abend, gute Nacht“ abspielt! Aus Bio-Baumwolle gefertigt und von Hand gehäkelt.

     

     

    Musikalische Herbergen

    Wohin mit den ganzen CDs? Der Schweizer Hersteller Mox bietet diesen die passende Grundlage. Beim Pool Regal kann sich jeder seine CD-Landschaften gestalten. Der Clou: Die Designregale können auf Wunsch auch einfach an die Wand gelehnt werden. Ein Regal ist kein Regal? Wie gut, dass sich zwei Pool-Regale mit Verbindungstablaren kombinieren lassen.

     

    Das TV & Sound Board von Montana ist ein echtes Schmuckstück. Kein Wunder, wurde dieses von Peter J. Lassen entworfen, einem echten Könner in Sachen funktionales Design. Etwas Besseres kann Hi-Fi-Systemen und elektronischen Geräten nicht passieren! Kabel? Diese lassen sich wunderbar verbergen.

     

    Der Musikstapler von Nils Holger Moormann ist eine Wohlfühloase für alle CDs. Auf einer Etage finden circa 60 CDs eine neue Heimat. Und gesellig ist der Musikstapler ebenfalls:  Das CD-Regel lässt sich bequem erweitern.  Das i-Tüpfelchen: Der Musikstapler ist drehbar.

    Zum Niederknien: Xraydio 2 Disc CouchtischDL09-046-Diesel-DL0XXX-300-compressor

    So einen Tisch sieht man nicht alle Tage! Wer schon immer mal dem Gefühl ganz nahe kommen wollte, wie es denn ist, auf einem DJ-Pult die Platten zu scratchen, kann dies jetzt tun – zumindest so als ob. Ein wahrhaft toller Eyecatcher! Von Moroso, aus der Diesel Collection.

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    Jetzt fehlt eigentlich nur noch die passende Musik! 

  • Anlehnungsbedürftig: Anlehnmöbel

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    Mal wieder Schimpfe vom Vermieter bekommen, weil die Wand von Dübeln übersät ist? Wer zum Lieblingsmieter avancieren möchte, nutzt ab jetzt einfach Anlehnmöbel. Diese kommen gänzlich ohne Schrauben und Dübel aus und sehen darüber hinaus noch richtig klasse aus. Anlehnmöbel haben aber noch mehr zu bieten: Sie sind äußerst flexibel, da sie sich in nullkommanix umstellen lassen. Einige Schmuckstücke möchten wir euch heute vorstellen.

    Flurbereinigung: Garderoben und Schuhregale

    Der erste Eindruck zählt. Das ist beim Betreten einer Wohnung nicht viel anders. Aus diesem Grund sollte auch der Flur in Einrichtungsdingen einen gewissen Stellenwert haben. Roomsafari waren die ersten in Deutschland, die Anlehngarderoben im Sortiment hatten. Das Berliner Label hat schon zahlreiche Designpreise abgestaubt, unter anderem den iF product design award. Ebenfalls eine Besonderheit: Roomsafari bietet behinderten Menschen eine Arbeit.

    Bei den MF Leano Anlehngarderoben herrschen ausgesprochen gute Rahmenbedingungen. Der rechteckige Metallrahmen – wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich – setzt Jacken und Mox-Modular-Frames-Anlehngarderobe-compressorMäntel stilvoll in Szene. Hier gilt die Devise: nicht kleckern, klotzen! Denn je mehr Kleidungsstücke daran hängen, desto stabiler wird das Ganze. Perfektes Anhängsel: die Triangle Kleiderbügel.

    Die Lenah Garderobe von kommod verfügt über eine innovative Halterung – eine Metallhülse und ein im Holz versteckter Magnet sorgen für Standfestigkeit. Stekka von kommod ist nicht minder praktisch und nicht minder schön. Wer einen Hang zu Metall hat, für den ist die Snap Anlehngarderobe von Mox aus verchromtem Stahlrohr ideal. Snap gibt es wahlweise gebürstet oder glänzend.

     


    Eine Garderobe für die Schuhe: Mila von Mox bietet 9 bis zwölf Paar Schuhen Platz. Die Abdeckung auf der Oberseite ist eine prima Ablage für Schlüssel & Co. Und das Beste: Das Mila Schuhregal kann beliebig mit weiteren Milas erweitert, je nachdem wieviel Schuhwerk man besitzt. Pool 110 von Mox kann ebenfalls als Schuhregal genutzt werden.

     

    Stufenmodell: Kleiderleitern

    Seit einigen Jahren stehen Kleiderleitern hoch im Kurs. Der deutsche Hersteller kommod beweist auch auf diesem Gebiet große Fachkenntnis. Lendra, Loadah, Miniloadah und Wendra sind aus Eiche gefertigt, Endra aus schwarz pulverbeschichtetem Metall. Eine Extraportion Stauraum schafft die Bokks Box, die einfach in das Leiterregal eingehängt wird.

    Gut zu wissen: Alle Möbel werden in Deutschland hergestellt, vorwiegend von Menschen mit Behinderung.

    Helle Freude: Leuchten

    Stabstelle: Die T-Light LED Anlehnleuchten von Roomsafari sind so minimalistisch, dass sie auchRoomsafari-T-Light-LED-Anlehnleuchte-compressor das Herz von Designpuristen im Nu erfreuen. Und ausgesprochen wandelbar sind die Leuchten obendrein: Lichtstab und Fuß sind in verschiedenen Varianten erhältlich. Kein Wunder, dass die extravagante Stehleuchte mit dem #Form 2010 Preis ausgezeichnet wurde.

    Zweibeiner: Das Stativgestell der Luca Lean Anlehnleuchte sorgt für eine lässige Studioatmosphäre. Und durch den Kontakt mit der Wand entstehen wunderbare Schattenspiele. Wer hat’s erfunden? Das waren die beiden Designer Nik Back und Alexander Stamminger.

    Maigrau-Luca-Lean-Anlehnleuchte-compressor

    Ablageplatz: Anlehnkonsolen

    Kein Platz für einen richtigen Schreibtisch? Wer nicht unbedingt in einer zusammengekauerten Position am Couchtisch seine Steuererklärung machen möchte, für den sind Anlehnsekretäre die perfekte Lösung. Der Storch Minischreibtisch verfügt über grazile Storchenbeine, der Please Konsolentisch steht auch auf einem Bein gut und die Lola Anlehnkonsole hat ein Innenleben.

     

     

    Was bleibt uns noch zu sagen: Wir wünschen euch viel Spaß mit eurem Vermieter!

  • Indoor Gardening

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    Nicht mal der Hund will bei diesem Schietwetter nach draußen? Das können wir gut verstehen. Wer dennoch Lust auf ein bisschen Grün hat, der pflanzt seine Kräuter und sein Gemüse einfach in den heimischen vier Wänden an. So hat man einerseits immer Frisches für die Küche parat, die Zimmerluft bekommt eine ordentliche Brise Sauerstoff und das Auge hat natürlich auch etwas davon.

    Gesellig: Pflanzkästen

    Design-House-Stockholm-Greenhouse-front-€-855-compressorDer Vorteil von Pflanzkästen? Da passt ordentlich was rein! Hübsch Interior hat zum Beispiel eine echte Naturschönheit zu bieten: Der Blumenkasten ist komplett aus Eichenholz gefertigt und bereichert jedes Interieur mit skandinavischem Chic. Wer Lust auf ein richtiges Gewächshaus hat, für den sind die Greenhouse Gewächshäuser von Design House Stockholm das Nonplusultra.

    Die Plant Box von Ferm Living verfügt ebenfalls über Eyecatcher-Garantien: Das grazile Metallgestell sorgt für ein luftig-leichtes Aussehen, die Farben sind so frisch wie Morgentau. Seit kurzem ist die Plant Box auch in Rund zu haben.

    Der Giardino Kräutertopf von Umbra ist hingegen ein ganz pfiffiges Kerlchen: Unten gedeiht das Grünzeugs, oben heißt es: Wasser marsch! Durch die perforierte Metalloberfläche  werden die Pflanzen wie bei einem natürlichen Regenguss besprenkelt.

    Hängen gerne herum

    Die Floralink Wandaufbewahrung von Umbra kommt im 3er-Set daher. Diese lassen sich dank Haken untereinander oder einzeln nebeneinander an der Wand anbringen. Warum kleckern, wenn auch klotzen geht? Mit Floralink kann sich jeder seinen kleinen Privatwald schaffen.

     

    Wollen hoch hinaus

    Plant Stand Ferm LivingIhren ausgefallenen Namen haben die Cibele Pflanzenständer von OK Design keiner Geringeren als einer Göttin zu verdanken: der Naturgöttin Kybele. Cibele ist in verschiedenen Höhen und Farben zu haben. Apropos Farben: Die Softeisfarben halten sich dezent zurück und passen in jedes Ambiente. Der Plant Stand Pflanzenständer von Ferm Living ist ein echter Dreibeiner. Dieser kann sowohl mit eigenen Blumentöpfen bestückt werden als auch mit den ebenfalls im Shop erhältlichen eckigen Blumentöpfen aus Messing. Wenn wir schon beim Thema sind: Der Kazi Metalltopf von House Doctor ist richtig gut aufgestellt.

    Schicke Blumentöpfe

    Frische Kräuter wären schön, wenn das mit dem Gießen nicht wäre? Der Herb & Sprout selbstbewässernde Kräutertopf von Zone Denmark ist ein echter Pflanzenversteher und weiß, welche Menge Wasser Kräuter & Co. benötigen. Der Clou: Die optional bestellbare Kräuterschere lässt sich am Blumentopf einhängen.

    Zone Denmark Kräutertopf A (2)

    Verkehrte Welt: Beim Sky Planter hängt die Pflanze kopfüber von der Decke. Das ist nicht nur ungemein platzsparend, sondern zieht auch sofort alle (ungläubigen) Blicke auf sich. Dank eines ausgeklügelten Systems werden die Pflanzen bis zu zwei Wochen mit Wasser versorgt. Aber keine Angst: Ein innovativer Netzeinsatz verhindert das Herabfallen von Erde.

    Neue Offenheit: Wer schon immer mal seine eigene Stadt bauen wollte, kann das jetzt tun. Die Living Gartenstadt hat drei unterschiedlich große Häuser zu bieten. Auf der Unterseite befindet sich ein „Fundament“ aus weiß meliertem Steinzeug. Die „Dachkonstruktion“ ist aus gebogenem Runddraht gefertigt, welche als Rankhilfe genutzt werden kann. An der Seite befindet sich ein Metallschildchen zum Einhaken und Beschriften.

     

     

    Wasserstelle: Gießkannen

    Wer seine Pflanzen liebt, gießt. Lily von Philippi ist eine Gießkanne im geradlinigen Design. Dass diese aus Edelstahl besteht, sieht man ihr dank Kupferoptik gar nicht an. Swan von Seletti ist das komplette Gegenteil von Lily. Swan ist alles andere geradlinig, sondernSeletti-Swan-Giesskanne-1-compressor kreativ verrückt und eine willkommene Abwechslung im vorherrschenden Gießkannen-Einerlei. Die Herb & Sprout Gießkanne von Zone Denmark hat den Bogen raus und ist die perfekte Ergänzung zum Kräutertopf.

    Kleiner Tipp:

    Wer nicht weiß, womit er in Sachen Bepflanzung anfangen soll, kann es ja mal mit Kapuzinerkresse versuchen. Der Minigarten von Die Stadtgärtner erfreut das Herz von Blumenliebhabern und Frische-Kräuter-Enthusiasten gleichermaßen. Kapuzinerkresse sieht nämlich nicht nur schön aus, sie schmeckt auch hervorragend: Sowohl die Blüten als auch die Blätter sind essbar.die Stadtgärtner Kapuzinerkresse 2

    Was bleibt uns noch zu sagen? Mögen die Pflanzen wunderbar gedeihen!

  • Living Coral: Pantone Farbe das Jahres 2019

     

    Pantone Farbe des Jahres 2019 Pantone Farbe des Jahres 2019

    2019 sehen wir nicht durch die rosarote Brille, sondern durch die korallenrote Brille. Das amerikanische Farbinstitut Pantone wählt jedes Jahr eine neue Farbe und in diesem Jahr ist die Wahl auf – Trommelwirbel – „Living Coral“ gefallen.

    Warum? Das Korallenrot soll laut Pantone „Wärme und Behaglichkeit, Komfort und Schwung“ in unser Leben bringen. Das tut gut in einer Welt, in welcher der Fokus leider allzu häufig ausschließlich auf negative Ereignisse gelegt wird. Anbei eine Kollektion von Produkten in unserem Onlineshop, die in den Genuss dieser höchst lebensbejahenden Farbe kommen.

     

    pantone living coral

    Schief gewickelt: Aram von GAN

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    Ein dünner, pulverbeschichteter Draht wird auf höchst filigrane Art und Weise um Metallstreben gewickelt. Im oberen Bereich ist die Wicklung etwas dichter, was für eine die nötige Standfestigkeit sorgt. Wie alle Produkte von GAN werden auch der Aram Tisch und Hocker aufwendig von Hand gefertigt. Und echte Frischluftfanatiker sind die Aram Möbel obendrein, sprich sie dürfen ins Freie. Der Entwurf stammt vom japanischen Designer und Architekten Oki Sato.

     

     

     

    Guter Lauf: Kilim Sioux Teppich von GAN

    Dass die Farbe Coral auch dezent eingesetzt ihre volle Wirkung entfaltet, dafür sind die Kilim Teppiche vonGAN-Kilim-Sioux-Teppich-coral-compressor GAN der beste Beweis. Das rautenförmige Muster hebt sich charmant vom cremefarbenen Hintergrund ab. Die Kilim Sioux Teppiche sind in zwei Größen erhältlich. GAN setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne ein und ist Mitglied in der Good Weave Organisation.

     

     

     

     

    Hängt gerne herum: Pitch Pendant Hängeleuchte von Vitamin

    Und wie stylish diese Leuchten herumhängen! Mal geradlinig, mal schräg: Der Aluminiumschirm lässt sich in die gewünschte Richtung neigen. Doch auch optisch hat die Pitch Pendant einiges zu bieten: Das grafische Design wirkt modern, der Mattlook edel. Das i-Tüpfelchen: Die Vitamin Pendelleuchten sind allesamt handgefertigt in UK.

    Dreibeinigkeit: Cumano Klapptisch von Zanotta

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    Klapptische sind einfach eine prima Sache. Wenn spontaner Besuch vor der Tür steht, werden die Tische aufgeklappt und falls dieser wieder von dannen zieht, heißt es: Einmal einklappen, bitte! Ausgeklappt kommt Cumano auf eine Breite von 55 cm und eine Höhe von 114 cm. Entworfen wurde der farbenfrohe Platzsparer von der italienischen Designlegende Achille Castiglioni.

     

     

    In Schräglage: Lean Lounge Chair von Woud

    Sowohl Rückenlehne als auch Sitzfläche sind nach hinten geneigt. Das sieht nicht nur ausgesprochen lässig aus, sondern kommt auch dem Komfort zugute. Woud kommt aus Dänemark und so kommt dementsprechend auch der Lean Lounge Chair im besten skandinavischen Design daher.

    Ganz schön aufgeblasen: Bubble Wandhaken von Petite Friture

    Wandhaken sind die Garderobe des kleinen Mannes. Und Wandhaken aus mundgeblasenem Glas? Petite Friture Bubble Koralle groß & klein Sind die Garderobe von allen, die es gerne unkonventionell haben. Die Bubble Haken vom französischen Designlabel Petite Friture sind in zwei Größen erhältlich.

     

     

     

     

     

    Bodenschatz: Moiré Teppich von Hay

    Ein zeitlos schöner Teppich, an dem man sich nie satt sieht. Moiré verfügt über eine natürliche Webstruktur, der sauber gekettelte Rand bildet einen ordentlichen Abschluss. Als Material wurde weiche Wolle gewählt, wodurch jeder Moiré Teppich zu einem echten Fußschmeichler wird.

     

    Gut aufgelegt: Lou Haken von Hartô

    Ob Mathematik zu den Lieblingsfächern von Kyuhyung Cho & Erik Olovsson gehörte, ist uns leider nicht bekannt. Das Design ist auf alle Fälle schön geometrisch: Zwei kreisrunde Holzelemente, überlappend positioniert, bilden einen dreidimensionalen Garderobenhaken. Und das Beste: Die Lou Haken werden in Europa hergestellt.

    Sorgt für Erleuchtung: Cobra Leuchten von Gubi

    Ihren Namen verdanken die Leuchten der Form ihres Halses, welcher an eine Schlange erinnert. Der flexible Arm kann in alle Richtungen gebogen werden, während sich der Schirm um 360 Grad drehen lässt. Erdacht hat sich das Ganze die Designerin Greta Grossman. Cobra gibt’s als Tisch- und Stehleuchte.

    Schirmherrschaft: Aki Schirmständer von b-line

    Aki hat eine etwas kräftigere Tonlage und hebt sich mit seinem flotten Design vom vorherrschenden Schirmständer-Einerlei ab. Jeder Schirm bekommt bei Aki – was übrigens das japanische Wort für ‚Herbst‘ ist – ein eigenes Plätzchen, insgesamt finden vier Schirme eine Herberge.

     

    Da geht noch mehr! Wir sind schon gespannt, wie viele Designmöbel, Leuchten und Wohnaccessoires noch in diesem temperamentvollen Ton kommen werden. Das letzte Jahr stand übrigens im Zeichen von Lila oder genauer gesagt „Ultra Violet“. Hier der passende Blogartikel dazu. Und hier eine Aufstellung der Pantone Farben aus den vergangenen Jahren.

     

    pantone farben

  • kommod: 100 % Made in Germany

     

    kommod

     

    Massenfertigung? Vom anderen Ende der Welt? Nicht so, bei kommod! Die puristischen Holzmöbel entstehen allesamt im Bayerischen Wald. Aber kommod hat noch mehr zu bieten: Die Möbelstücke werden vorwiegend von Menschen mit Behinderung gefertigt, das ist Fair Design in Reinkultur. Doch auch die Optik kommt bei kommod nicht zu kurz: Die Ästhetik ist klar und zeitlos, das Holz verleiht Wärme und Natürlichkeit und ist auch haptisch ein Hochgenuss.

    Anlehnungsbedürftig: Anlehngarderoben

    Ahnlehngarderoben sind die frische Alternative zu klassischen Garderoben. Diese wirken auf Kommod-Lendra-Leitereine angenehme Art lässig und leicht. Wendra ist so ein Fall und sogar ohne Schrauben und Dübel standfest. Wie Wendra das macht? Durch eine Kombination von haftenden Gelpads, einer Metallscheibe und eines im Holz versteckten Magneten. Die Wendra Garderobe hübscht nicht nur Flure auf, sondern lässt sich auch in Bädern, Schlafzimmern und Küchen einsetzen. Die Lendra Kleiderleiter beweist ganz selbstbewusst einen Mut zur Lücke. Die Sprossen sind teilweise durchbrochen und sind somit ideale Kleiderhaken, zum Beispiel für Mützen und Taschen. Das helle Eichenholz hält sich wunderbar zurück: Scandinavian Chic par excellence!

     

    Lenah setzt in Sachen Zurückhaltung noch einen drauf: Zwei lange Holzstangen werden mit einer kurzen Holzstange verbunden: Mehr braucht es nicht, um Jacken und Mänteln eine Haltestelle zu bieten.

     

     

    Doppeldecker: Drade Couchtisch

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    Der Drade Couchtisch besteht im Grunde aus zwei unterschiedlich großen Beistelltischen. Durch die dünnen Ränder wirkt Drade filigran und elegant und könnte glatt in einer Wohnung aus den Fünfzigerjahren stehen. Der Clou: Der kleinere der beiden Tische lässt sich herausdrehen. Je nach Drehwinkel und Position entstehen so eine maximal offene Ablage oder eine minimal geschlossene – je nachdem, was man gerne möchte. Der warme Holzton sorgt für Behaglichkeit.

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    Runde Sache: Hejdu Spiegel

    Was für ein Spiegel! Schon aufgrund seines stattlichen Durchmessers von 100 cm fällt Hejdu sofort ins Auge. So kann man sich in seiner ganzen Größe bewundern und überprüfen, ob die Frisur auch tatsächlich so gut sitzt wie gedacht. Weiterer Vorteil: Große Spiegel dienen als optische Wohnungsvergrößerer. Das i-Tüpfelchen: die kleine Holzablage, die am Spiegel angebracht ist und eine praktische Herberge für Lippenstift, Schlüssel & Co. bietet. Der kommod Designspiegel lässt sich vielseitig einsetzen: vom Flur bis zum Bad.

     

    Klein, aber oho

    Die Stabs Wandhaken sind so schlicht, dass man sie einfach gern haben muss. Und Kommod-Balls-Wandhaken-3-er-Setausgesprochen gesellig sind diese obendrein: Die Haken kommen im Dreierpack daher. Balls sind, wie der Name schon erahnen lässt, kugelrund und stehen den Stabs Haken in puncto Purismus in nichts nach. Die Dua und Talsa Holzschalen werden in aufwändiger Handarbeit gedrechselt.

    Kleiner Tipp: Ihr solltet auch unbedingt mal die weiteren Familienmitglieder kennenlernen, zum Beispiel Miniloadah, Lokks und Stekka.

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